Biwakieren mit Hund

In der Natur zu sein und dem Wald beim erwachen zuhören. Etwas was mir persönlich wahnsinnig gefällt. Das Morgenrot zu sehen und den Vögeln zuhören. Aber ist das auch so Idillysch mit einem Hund dabei? Ich habe es getestet und das sind meine Erfahrungen.


Als erstes habe ich natürlich mein "Must have" dabei, die Erdschraube. Einfach in den Boden gedreht lässt sich der Hund praktisch dort befestigen. Beim kauf sollte auf das angegebene Gewicht geachtet werden. So kann man gemütlich das Biwak aufstellen während der Hund nirgens abhauen kann. Dann habe ich noch eine Outdoordecke mitgenommen für Quira und natürlich einen Napf. Obwohl man aus einem Robidogsack übrigens auch ein DIY Napf bauen kann. In der Nacht habe ich die Erdschraube nah bei meiner Seite des Biwakes eingedreht und Quira am Geschirr mit einer 1.5m Leine dort befestigt. Schon beim dämmern konnte ich Rehe sehen.. das könnte ja heiter werden dachte ich mir noch. Aber es war ganz anders als Erwartet. Quira blieb erstaundlich ruhig, bellte kein einziges mal. Natürlich lauerte sie Tieren nach und hatte die Ohren immer grade oben im Wachmodus. Aber sie rannte nicht in die Leine und gab wie gesagt keinen Laut von sich. Einmal wickelte sie sich um den Zeltpfosten, was ich aber rasch bemerkte und sie befreite bevor das Zelt zusammenstürzen konnte. Die Temperaturen waren deutlich kälter als erwartet, Quira schien das auch zu bemerken und legte sich auf mich. Das war natürlich sehr unbequem, da der Platz in einem Biwak sonst schon knapp ist. Deshalb wickelte ich sie Burito mässig in die Outdoordecke ein und so schlief sie dann zufrieden neben meinen Füssen. Alles in allem eine super Erfahrung!

Zusammengefasst kann man sagen, Biwakieren mit Hund ist gut möglich. Eine Erdschraube, Geschirr und Hundedecke sind tolle Gadgets die einem das ganze deutlich vereinfachen.





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